WAS
WIR GLAUBEN UND BEKENNEN ( als .txt
oder .pdf
)
GOTTES
WORT: Wir glauben an die göttliche Inspiration und Autorität, Unfehlbarkeit und
lrrtumslosigkeit der gesamten Heiligen Schrift (alle
Bücher des Alten und Neuen Testamentes, ohne Apokryphen) in allen Fragen des
Glaubens und Lebens sowie in allen Bereichen, die Geschichte, Natur und
Geographie betreffen. Die Heilige Schrift im Urtext ist in allen Teilen
wörtlich von Gott inspiriert und absolut wahr (Johannes 17,7; 2. Timotheus
3,16; 2. Petrus 1,20 f.). Wir glauben und erkennen, dass Gott Sein Wort über
die Jahrhunderte treu und zuverlässig bewahrt hat und lehnen jede Form von
Bibelkritik (auch sogenannte „gemäßigte“ Bibelkritik) ab. Die Bibel ist mit dem
Buch der Offenbarung abgeschlossen. Kein Mensch darf etwas zu ihr hinzufügen
oder etwas von ihr wegnehmen (Offenbarung 22,18 f.). Freie Übertragungen und
eigenmächtige Verfälschungen der Bibel sind keine Bibeln, sondern menschliche
Fantasie und im schlimmsten Fall Lästerungen Gottes, von denen wir uns als
bibeltreue Christen fernhalten.
DER
EINE WAHRE GOTT: Wir glauben an den einen, ewigen, allmächtigen, allwissenden,
heiligen, gerechten und barmherzigen Gott, den Gott Abrahams, Isaaks und
Jakobs, den Vater Jesu Christi, der in Seinem Wesen Liebe ist und in Geist und
Wahrheit angebetet wird (2. Mose 3,15; 5. Mose 6,4; Johannes 4,24; 1. Johannes
4,16). Er ist ohne Ursprung und ohne Ende und offenbart sich in der
Heilsgeschichte in Seinem dreieinigen Wesen als Vater, Sohn und Heiliger Geist
(Matthäus 3,16 f.; 28,19; 2. Korinther 13,13; Epheser 4,3-6; Hebräer 10,29-31;
Judas 20.21; Offenbarung 1,4 f. u.a.). Er ist Schöpfer, Erhalter
und Richter dieser Welt. Außer diesem einen wahren Gott existieren keine
anderen Götter neben Ihm (2. Mose 20,2 f.). Alle Götter der Heiden und
Religionen sind Nichtse (Jesaja
44,9 ff.). Was die Heiden ihren Göttern opfern, opfern sie in Wahrheit den
Dämonen (1. Korinther 10,20 f.). Von jeder Art von Götzendienst, Aberglaube, interreligiösen
„Gebetstreffen“ und ähnlichem halten wir uns fern. Allen Ungläubigen und
Götzendienern bezeugen wir den einzigen wahren Gott.
DER
HERR JESUS CHRISTUS: Wir glauben an Jesus Christus als den ewigen Sohn Gottes,
ewiger Gott und wahrer Mensch zugleich. Wir glauben an die Präexistenz Christi
(Existenz vor Seiner Menschwerdung), an Seine jungfräuliche Empfängnis durch
Maria und seine Zeugung durch den Heiligen Geist (Matthäus 1,18; Johannes 1,1
ff.; 8,58). Wir glauben an Seine Wunder, Verheißungen und Prophezeiungen, die
sich alle erfüllt haben oder noch erfüllen werden (Lukas 21,24; 24,44;
Offenbarung 1,1 ff.). Jesus Christus ist der einzige Mensch, der ohne Sünde war
und ein vollkommenes und heiliges Leben geführt hat (1. Petrus 2,21 f.; Hebräer
4,15). Er hat durch Seinen freiwilligen stellvertretenden Opfertod am Kreuz von
Golgatha als schuldloses „Lamm“ die Menschen mit Gott dem Vater versöhnt (2.
Korinther 5,19), so dass jeder Mensch gerettet werden kann, der in Glauben und
Buße Jesus Christus als Heiland und Herrn annimmt (Apostelgeschichte 2,38). Die
Lehre, dass Christus das Erlösungswerk nicht für alle Menschen vollbracht habe
und somit nicht jeder Mensch die Möglichkeit habe, Erlösung zu erlangen, lehnen
wir ab (vgl. hierzu 1. Timotheus 2,3 f.), aber ebenso die Lehre, dass
schließlich alle Menschen und womöglich sogar die gefallenen Engel errettet
würden (vgl. hierzu Matthäus 3,12; 25,41.46; Markus 9,43 ff., Judas 7; Hebräer
2,16; 6,2; 2. Thessalonicher 1,9). Wir glauben an Jesu leibhafte Auferstehung
(Lukas 24,26-43) und an Seine leibhafte Himmelfahrt (Apostelgeschichte 1,9).
Wir glauben, dass Er jetzt zur Rechten Gottes des Vaters als unser Hoherpriester sitzt (1. Petrus 3,22; Hebräer 8,1; 10,12;
12,2) und personhaft in Macht und Herrlichkeit von
dort auf den Wolken des Himmels als Weltenrichter auf die Erde wiederkommen
wird. (Daniel 7; Apostelgeschichte 1,11; 17,31).
DER
HEILIGE GEIST: Wir glauben, dass zur Erlösung des in Sünde verlorenen Menschen
die Wiedergeburt durch den Heiligen Geist notwendig ist (Johannes 3,5). Der
Heilige Geist überführt den Menschen von Sünde, bewirkt in ihm Glauben und
Umkehr, leitet ihn in alle Wahrheit und befähigt ihn zu einem Leben der
Heiligung und Nachfolge Jesu Christi. (Johannes 16,7 ff.). Er verherrlicht
nicht sich selber, sondern den Herrn Jesus Christus (Johannes 16,14). Er wird
nicht selber angebetet, sondern er hilft unserer Schwachheit auf und vertritt
uns im Gebet mit unaussprechlichem Seufzen (Römer 8,26). Er wirkt Liebe,
Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit
als gute geistliche Frucht in allen wahrhaft Gläubigen (Galater 5,22 f.).
Geistesgaben dagegen schenkt er individuell unterschiedlich zum gemeinsamen
Nutzen und zur Auferbauung der Gemeinde (1. Korinther
12). Jeder wahrhafte Christ ist vom Zeitpunkt seiner Wiedergeburt an mit dem
Heiligen Geist versiegelt (Epheser 1,13). Die oft durch Handauflegung
vermittelte sogenannte Geistestaufe als zweite Erfahrung lehnen wir ab.
UNTERSCHEIDUNG
DER GEISTER. Gottes Wort ruft uns zur Wachsamkeit und Nüchternheit auf, denn es
sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt und falsche Geister tarnen
sich als Heiliger Geist (1. Johannes 4,1 f.; 1. Petrus 5,8 f.). Das
Sprachenreden an Pfingsten war das Geschenk wirklich existierender
Fremdsprachen und kein ekstatisches Geplapper wie im Heidentum
(Apostelgeschichte 2; Matthäus 6,7). Ohne Prüfung und Auslegung wurde es in der
Urgemeinde nicht geduldet und kann auch bei uns nicht geduldet werden (1.
Korinther 14). Umfallen nach hinten und auffallende körperliche Phänomene (etwa
nach Handauflegung) sind keine Zeichen göttlichen Segens oder göttlicher
Heilung, sondern des göttlichen Gerichts (Jesaja
28,13; 1. Korinther 14,32 f.). Wir warnen davor, denn hier besteht die Gefahr
der Öffnung für dämonische Geister (2. Korinther 11,13-15). Wer sich bekehrt
und – vom Heiligen Geist geleitet - mit bußfertigen Herzen zu Gott kommt, neigt
sich dankbar auf sein Angesicht und fällt nicht passiv nach hinten (Lukas 17,15
f.; 1. Korinther 14,24 f.). Zerstörerische Irrlehre und Sektiererei kann in der
christlichen Gemeinde nicht geduldet werden. Hinter allen Irrlehren und
Sektenbildungen stehen falsche Geister, die – wie Satan selber (Matthäus 4,1
ff.) - zu ihrer Tarnung sogar Bibelstellen anführen, aber diese aus dem
Zusammenhang reißen und verfälschen. Ihnen ist mit der klaren und nicht aus dem
Zusammenhang gerissenen biblischen Lehre zu widerstehen (2. Petrus 2,1; Titus
3,10 f.).
DER
MENSCH: Wir glauben, dass der Mensch Gottes Geschöpf und nach Gottes Ebenbild
geschaffen ist. Als Mann und Frau schuf Er sie (1. Mose 1,27 f.). Jeder Mensch
ist Nachkomme der Ureltern Adam und Eva (1. Mose 1 f.; Lukas 3,23-38). Alle
Formen der Evolutionslehre (mit ihrer Behauptung, der Mensch habe sich aus affenähnlichen
Vorfahren entwickelt) lehnen wir als unwissenschaftlich und bibelwidrig ab.
Infolge der Sintflut besteht die heutige Menschheit aus Nachkommen der drei
Söhne Noahs, die sich über die bestehende Schöpfung
verbreitet haben (1. Mose 9 f.). Wir glauben, dass der Mensch im Garten Eden
ohne Sünde war. Er hatte die Bestimmung, Nachkommen zu zeugen, über die Erde
und ihre Geschöpfe zu herrschen und niemals zu sterben (1. Mose 1 f.). Seit dem
Sündenfall unserer Ureltern jedoch ist jeder Mensch der Macht Satans, der Sünde
und des geistlichen und körperlichen Todes unterworfen (1. Mose 3). Aus dieser
Macht kann uns allein Jesus Christus, der sündlose Sohn Gottes befreien, indem
Er den Fluch des Todes auf sich nimmt und uns ewiges Leben im Himmel ermöglicht
(Römer 5,12 ff.).
DIE
SCHÖPFUNG: Wir glauben dass Gott in sechs wörtlich zu verstehenden Tagen
(gekennzeichnet durch „Abend und Morgen“) Himmel und Erde erschaffen hat (1.
Mose 1). Diesen Schöpfungsakt hat Gott durch Jesus Christus durchgeführt
(Johannes 1,3; Hebräer 1,2; Kolosser 1,15 f; Offenbarung 3,14; 4,11). Aufgrund
der Steigerung der Sünde richtete Gott die Menschheit mit einer globalen
Sintflut, deren Zeugen (Fossilien etc.) noch heute zu sehen sind (1. Mose 6-8).
Solange die Erde steht, wird Gott diese Schöpfung bewahren und sind auch wir
aufgerufen, schonend mit der uns anvertrauten Schöpfung umzugehen (1. Mose
2,15; 8,22; 9,11). Nach 2. Petrus 3,10 werden diese Erde und ihre Werke
aufgrund der wachsenden Bosheit der Menschen und des göttlichen Gerichts
dereinst im Feuer verbrennen. Nach dem zukünftigen 1000-jährigen Friedensreich
(Offenbarung 20) des Messias Jesus auf dieser Erde wird Gott einen neuen Himmel
und eine neue Erde erschaffen, auf denen in Ewigkeit Gerechtigkeit wohnen wird
(Offenbarung 21).
DAS
HEIL: Wir glauben, dass Jesus Christus aus Liebe zu uns Menschen am Kreuz von
Golgatha eine ewige, vollkommene Erlösung vollbracht hat. Dieses Heil wird
nicht durch Sakramente, Priester oder ähnliches vermittelt, sondern als freies
Geschenk in vertrauensvoller Annahme des Sühneopfers Jesu Christi empfangen.
Der in Sünde verlorene Mensch wird allein durch den Glauben an Jesus Christus
und allein aus Gnaden von Gott gerechtfertigt (Römer 3,23 f.). Die guten Werke
sind die Frucht und der Erweis des wahren rettenden Glaubens – als Folge und
nicht als Voraussetzung des Errettet-Seins (Jakobus 2,17; Galater 5,22 f.). Wer
Jesus Christus in Buße (Reue und Abkehr von der Sünde) als Herrn und Heiland in
sein Leben aufgenommen hat, ist ein Kind Gottes geworden (Johannes 1,12). Er
ist aufgerufen, in Jesus Christus, dem wahren „Weinstock“, zu bleiben und nicht
vom rettenden Glauben abzufallen (Johannes 15; 1. Timotheus 4,1; Hebräer 6,4
ff.; 10,19 ff.). Alle anderen Heilswege (z.B. Werksgerechtigkeit, Sakramentalismus, Bilder- bzw. Götzendienst, Heiligen- bzw.
Marienverehrung, Selbsterlösung durch Psychologie o. ä.) lehnen wir ab.
SATAN:
Wir glauben, dass der Teufel (Luzifer, Satan) als Person existiert und als
Gegenspieler Gottes und der Gläubigen wirkt. Er ist der Oberste der gefallenen
Dämonen (Epheser 6,11 f.). Da Satan weiß, dass er wenig Zeit hat, wütet er in
der Endzeit besonders heftig und versucht, viele zu verführen (Offenbarung
12,12). Wir wollen wachsam sein und die Geister und alle Lehren sorgfältig anhand
der Bibel prüfen (1. Johannes 4,1). Wir glauben, dass durch den Tod und die
Auferstehung Jesu Christi alle Mächte der Finsternis bereits besiegt sind und
dass sie ihrem endgültigen Schicksal im ewigen Feuer entgegen gehen
(Offenbarung 20,10).
DAS LEBEN
ALS CHRIST: Wir glauben, dass sich jeder wiedergeborene Christ in der aktiven
Nachfolge Jesu Christi befindet. Diese Nachfolge ist nur in Gemeinschaft mit
Jesus Christus möglich. Die Nachfolge Jesu Christi wird an der Frucht des
Geistes (Galater 5,22), an der Liebe zu Gott und Seinem Wort, an der Liebe zu
anderen Christen und allen Mitmenschen sichtbar (Römer 13,8-10). Wir wissen um
die Verantwortung, das Evangelium von der rettenden Liebe Gottes in Seinem Sohn
Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen durch Wort und Tat, und wollen dieser
Verantwortung durch Mission, Evangelisation und Diakonie von Herzen nachkommen
(Matthäus 28,18-20). Wir sind der Staatsgewalt untertan
(Römer 13,1-7), sofern dadurch Gottes Gebote nicht verletzt werden
(Apostelgeschichte 5,29).
DAS
LEBEN ALS GEMEINDE: Wir glauben, dass die Gemeinde Jesu Christi aus allen durch
Gottes Geist wiedergeborenen Menschen besteht. Sie ist an Pfingsten durch die
Ausgießung des Heiligen Geistes entstanden (Apostelgeschichte 2). Die örtliche
Gemeinde besteht aus den Gläubigen, die beständig in der biblischen
Apostellehre, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet bleiben und
zusammenkommen (Apostelgeschichte 2,42). Wir glauben, dass die Gemeinde allein
Jesus Christus als ihrem Haupt untergeordnet ist (Epheser 5,23). Sie hat die
schöne und wichtige Aufgabe, Licht in der dunklen Welt zu sein, Menschen in die
Nachfolge Christi einzuladen und sie geistlich zu stärken, damit sie das Ziel
der himmlischen Herrlichkeit erreichen (Matthäus 5,14; 28,18-20; 1.
Thessalonischer 3,2). Die Gemeinde ist beauftragt, unter Gebet und Leitung des
Heiligen Geistes Älteste und Diener zu berufen, die den Anforderungen von 1.
Timotheus 3 und Titus 1 entsprechen. Auch für alle weiteren Dienste und
Aufgaben der christlichen Gemeinde gelten ausschließlich die im Neuen Testament
gegebenen Richtlinien und Anordnungen, wie sie dort geschrieben stehen, ohne
Anpassung an den gottlosen, schamlosen und emanzipatorischen Zeit- und
Weltgeist. Frauen haben vielfältige Aufgaben in der Gemeinde, sie dürfen aber
gemäß Gottes Wort keine gemeindeleitenden Aufgaben wahrnehmen (1. Korinther
11,3 ff.; 14,34 f.; Epheser 5,24; 1. Timotheus 2,12 ff.). Menschen, die
dauerhaft und unbußfertig in offenbarer Sünde leben oder Irrlehren vertreten und
andere dadurch zu Fall bringen würden, müssen nach mehrmaliger Ermahnung aus
der Gemeinde ausgeschlossen werden mit dem Ziel ihrer Umkehr und der Bewahrung
der Gemeinde vor dem Bösen (Matthäus 18,15-17 ; Römer 16,17 f.; 1. Korinther 5;
Titus 3,10 f.).
DAS
VERHÄLTNIS ZUR ÖKUMENE UND ZU DACHVERBÄNDEN: Wir glauben und erkennen, dass die
Gemeinden in urchristlicher Zeit nicht in ökumenischen Zusammenschlüssen und
Dachverbänden organisiert waren. Die einzelnen Gemeinden standen zwar in
brüderlicher Verbindung miteinander, waren aber strukturell selbstständig und
voneinander unabhängig. Sie wurden zusammengehalten durch den gemeinsamen
Glauben, die Briefe und Schriften der Jünger und Apostel und die brüderliche
Liebe. Mit großer Trauer müssen wir feststellen, dass sich heute die meisten
christlichen Werke, Dachverbände und Gemeindeverbände – auch im evangelikalen
Bereich – in die babylonische Ökumene (Offenbarung 17) haben hineinziehen
lassen – und im Gefolge davon auch viele der ihnen angeschlossenen Gemeinden.
Wir glauben demgegenüber, dass sich Biblisches und Unbiblisches,
Licht und Finsternis, Christus und Belial nicht miteinander vermischen dürfen
(2. Korinther 6,14-20). Von allen ökumenischen Zusammenschlüssen und Allianzen
halten wir uns daher fern. Wir versammeln uns in unabhängigen Gemeinden, sind
allein Jesus Christus unterstellt und haben die Bibel als einzige Grundlage
unseres Glaubens und Lebens. Zu anderen unabhängigen bibeltreuen Gemeinden
pflegen wir brüderlichen Kontakt.
TAUFE
UND BROTBRECHEN: Wir glauben, dass sowohl die Glaubenstaufe als auch das
Brotbrechen (Tisch oder Mahl des Herrn) Anweisungen des Herrn Jesus Christus an
Seine Gemeinde sind. Getauft werden können Menschen, die selbstständig
bezeugen, dass sie Buße über ihre Sünden getan haben, Jesus Christus in ihr
Leben aufgenommen haben und in der Nachfolge Jesu Christi leben wollen (Markus
16,16; Apostelgeschichte 2,38.41; 8,12 f. 36-38; 9,18 f.; 10,43-48; 18,8;
22,16; Galater 3,26 f.). Die Taufe symbolisiert die Tatsache, dass der Gläubige
mit Christus gekreuzigt, gestorben und wieder zu neuem Leben auferstanden ist
(Römer 6). Das Zusammenkommen der Gläubigen am Tisch des Herrn (1. Korinther
10,16 ff.) wirkt als solches keine Vergebung der Sünden, sondern dient dem
Gedächtnis an das vollbrachte Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha
(Lukas 22,19). Die Gläubigen zeigen durch ihre Teilnahme, dass sie in
Verbindung mit dem Erlösungswerk des Herrn Jesus gekommen sind und Sein Opfer
im Glauben annehmen (1. Korinther 10,16). Ebenso ist das Brotbrechen ein Symbol
für die Gemeinschaft der Geschwister untereinander (1. Korinther 10,17). Von
der Teilnahme am Mahl des Herrn sind alle Menschen ausgeschlossen, die Jesus
Christus nicht persönlich kennen und Sein Erlösungswerk nicht angenommen haben.
Nach 1. Korinther 11,27-32 muss vor der Teilnahme eine Selbstprüfung
stattfinden und müssen unbereinigte Sünden bekannt werden. Man sollte nur mit
einem versöhnungsbereiten Herzen zum Tisch des Herrn gehen (vgl. Matthäus 5,23
f.).
DIE
WIEDERKUNFT JESU CHRISTI: Wir glauben, dass Jesus Christus zuerst für Seine
Gemeinde erscheint und diese in einem Augenblick in den Himmel aufnehmen wird.
Die Entrückung, d.h. die Hinwegnahme
der Christen von dieser Erde in den Himmel, geschieht nach klarer biblischer
Aussage zur Zeit der letzten Posaune (1. Korinther 15,51 f.), die bei
wörtlichem Verständnis identisch mit der siebten Posaune der Offenbarung ist
(Offenbarung 11,15 ff.). Gott wird die schweren Tage der kommenden
antichristlichen Drangsal für die Auserwählten verkürzen (Matthäus 24,21 f.)
und sie hinwegnehmen, wenn die Bedrängnis am größten
ist und bevor Er Seine Zornschalen des Gerichts über die unbußfertige
Menschheit ausgießt (Offenbarung 15 f.). Die schweren Gerichte der großen
Trübsal auf der Erde gipfeln im Auftreten der satanisch inspirierten zwei
„Tiere“ (Antichrist und falscher Prophet; Offenbarung 13), die die Welt
vollends gerichtsreif machen werden. In dieser Zeit entpuppen sich die nur noch
dem Namen nach „christlichen“ Kirchen vollends als in die antichristliche
Ökumene eingebundene „Hure Babylon“ (Offenbarung 17 f.). Am Ende der
Schreckensherrschaft des Antichristen, die auf 42 Monate begrenzt ist
(Offenbarung 13,5), wird Jesus Christus als Richter erscheinen, bei der
Schlacht von Harmagedon alle antichristlichen Mächte
besiegen (Offenbarung 16,16; 19) und danach zusammen mit Seiner bluterkauften
Gemeinde das herrliche Tausendjährige Friedensreich auf der paradiesisch
erneuerten Erde errichten (Offenbarung 20,1-6). Wenn Jesus bei der Schlacht von
Harmagedon auf dem Ölberg in Jerusalem erscheint,
wird das bisher überwiegend noch verstockte Israel Ihn, den es am Kreuz
durchbohrt hat, als seinen Messias erkennen und Ihn in Buße und Bekehrung
annehmen (Sacharja 12,9 ff.; Römer 11,25 f.).
DIE
ZUKÜNFTIGE EXISTENZ: Wir glauben, dass alle Menschen von den Toten auferstehen
werden: diejenigen, die an Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn glauben,
zur ewigen Herrlichkeit (Auferstehung des Lebens), die Ungläubigen zur ewigen
Verdammnis (Auferstehung des Gerichts, Offenbarung 20,11 ff.) in der ewigen
Feuerhölle (Gehenna). Alle Menschen werden – sowohl im Zwischenzustand bis zum
Weltgericht als auch danach in der Ewigkeit - ihr Schicksal mit vollem
Bewusstsein erleben (vgl. Lukas 16,19-31). Die Lehre des Universalismus, wonach
alle Menschen letztendlich gerettet werden, ist ein menschlicher Wunschtraum;
er befindet sich nicht im Einklang mit der Heiligen Schrift (siehe oben unter
„Jesus Christus“). Ebenso gibt es nach klarer biblischer Aussage keine Auslöschung
oder Bewusstlosigkeit der ewigen menschlichen Existenz nach dem irdischen Tod
(Annihilation) und auch keine Wiederverkörperung (Reinkarnation) in Form von
weiteren Erdenleben (Hebräer 9,27). Auch die Lehre vom Fegefeuer als
Reinigungsort lehnen wir ab. Die Reinigung von Sünden ist allein durch das Blut
Jesu Christi zu Lebzeiten des Menschen möglich (1. Johannes 1,7). Hier und
jetzt ist die Zeit, in der jeder Mensch in Annahme oder Ablehnung des
Heilsangebots Gottes in Jesus Christus die Entscheidung über sein ewiges
Schicksal zu treffen hat (Hebräer 3,7 ff).
Wir
warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die allein Gott der Herr
erschaffen wird (2. Petrus 3,13; Offenbarung 21,1).
Amen.
Hinweis:
Dieses Glaubensbekenntnis wurde von Dr. Lothar Gassmann ( www.l-gassmann.de )
als sein persönliches Glaubensbekenntnis zusammengestellt, unter Verwendung und
Überarbeitung des Bekenntnisses von DWG-Radio ( Das
Wort Gottes Radio www.dwg-radio.net ) und anderer Bekenntnisse bibeltreuer
Gemeinden und Werke.
Da unser
aller Erkennen Stückwerk ist (1. Korinther 13,9), ist auch dieses Bekenntnis
nicht fehlerlos, sondern muss weiter anhand der irrtumslosen
Heiligen Schrift geprüft und überarbeitet werden. Ergänzungen und Korrekturen
nimmt der Verfasser gerne entgegen.
Portal:
http://cd-mission.net /*.de /*.org /*info
christlicher
Dienst-Predigtserver:
http://server.cd-mission.info:4444
siehe auch Statistikdaten
des Servers
Admin-C
Armin Obst
Badenerstr.11
D-76344
Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: 07247-3984-682
E-Mail:
webmaster@cd-mission.net
Inhaltlich Verantwortlicher
gemäß § 55 Rundfunkstaatsvertrag:
Armin Obst
Quellenangabe/Gestattung
der Beiträge:
Alle
CD-Beiträge werden grundsätzlich mit Genehmigung der Autoren vervielfältigt und
kostenlos verteilt.
Wir
verkaufen keine Beiträge oder Leistungen.
Beiträge
dürfen weder verkauft, noch kostenpflichtig vorgeführt werden, noch mit
Sonderlehren zusammen verbunden werden.
Haftungsausschluss
1.
Inhalt des Onlineangebotes
Der
Betreiber der Seite übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit,
Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.
Haftungsansprüche gegen den/die Autor/en, welche sich auf Schäden materieller
oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der
dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und
unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich
ausgeschlossen, sofern seitens des Autors/Autoren kein nachweislich
vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
Alle -
kostenlose Angebote - sind freibleibend und unverbindlich. Der Betreiber dieser
Seite behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte
Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder
die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.
2.
Verweise und Links
Bei
direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten
("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors
liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft
treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch
möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu
verhindern.
Der
Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine
illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die
aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der
gelinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluss. Deshalb
distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten
/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese
Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten
Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten
Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte
oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung
oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet
allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der
über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.
3.
Urheber- und Kennzeichenrecht
Der
Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten
Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst
erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf
lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen.
Alle innerhalb
des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und
Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen
Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen
Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen,
dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind!
Das
Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein
beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken,
Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder
gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht
gestattet.
4.
Datenschutz
Sofern
innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder
geschäftlicher Daten (Emailadressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt
die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger
Basis. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller angebotenen Dienste ist - soweit
technisch möglich und zumutbar - auch ohne AngabesolcherDaten
bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet. Die
Nutzung der im Rahmen des Impressums oder vergleichbarer Angaben
veröffentlichten Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern
sowie Emailadressen durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich
angeforderten Informationen ist nicht gestattet. Rechtliche Schritte gegen die
Versender von sogenannten Spam-Mails bei Verstössen
gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten.
5.
Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses
Dieser
Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem
aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen
dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig
entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt
und ihrer Gültigkeit davon unberührt.
Abgeänderte Form aus http://www.disclaimer.de/disclaimer.htm